Damit habe ich mich im dritten Quartal 2009 beschäftigt:
- Ich habe das Buch Subject to Change gelesen. Meine Eindrücke habe ich bereits im Blog beschrieben: Es geht darum, wie heute Produkte und Services entwickelt werden müssen. Das ganze passt wenig überraschend mit agilen Ansätzen wie Scrum ganz wunderbar zusammen.
- Dann habe ich mich ziemlich intensiv mit Prolog beschäftigt und einige Beiträge in diesem Blog darüber veröffentlicht. Das war allemal horizonterweiternd – Prolog ist eben doch sehr anders als andere Programmiersprachen. Ich finde es nach wie vor Schade, dass Prolog heute ziemlich tot zu sein scheint und die Sprache nicht ernsthaft weiterentwickelt wird. Relektionen über Prolog.
- In Prolog habe ich ann auch gleich ein kleines BDD-Framework gebaut und damit mein BDD-Verständnis verbessert.
- Joseph Pelrine ist dafür verantwortlich, dass ich noch etwas über Teamdynamik gelernt habe: Hochproduktive Teams kochen.
- Von einem Kunden habe ich mich belehren lassen, was die mögliche Produktivität verteilter Teams anbelangt.
- Ein ganz kleines bisschen Perl habe ich gelernt. Und zumindest für kleine Skripte kann ich nicht erkennen, was an Perl schlecht sein soll.
- In einem Projekt habe ich Selenium RC eingesetzt und den designierten Nachfolger Google Web-Driver.
- Ich habe meine Rails-Kenntnisse deutlich vertieft. Dazu habe ich das Buch Rapid Web Development mit Ruby on Rails gelesen. Das ist nicht mehr ganz aktuell, aber ich hatte es ohnehin noch im Bücherregal stehen und für einen Überblick war es OK. Anschließend habe ich begonnen, eine echte (kleine) Anwendung in Rails zu programmieren und bin davon ganz angetan. Nur mit der Installtion unter Ubuntu hatte ich anfänglich einige Probleme.
- Im Rails-Zusammenhang habe ich mich auch mit RSpec, Cucumber und Webrat beschäftigt. Auch das sieht für mich alles sehr schön und elegant aus. Das Oberflächentesten mit Webrat ist z.B. sehr schön einfach und schnell.
- Bei einem Kunden habe ich mich etwas mit TestNG beschäftigt. Naja. Für TDD kann ich gegenüber JUnit keine Vorteile erkennen.
- Ich habe mit dem Buch SOA in Praxis ein weiteres Buch aus dem Regal geholt, dass dort schon eine Weile stand. Mein Review dazu habe ich im Blog beschrieben. Das Buch war durchaus lohnenswert, auch wenn ich kein SOA-Fan bin.
- Bei einem Kunden durfte ich erleben, wie Kanban in der Praxis eingesetzt wurde – zumindest anfänglich auch mit interessanten Schwierigkeiten.
- Neben CSM-Kursen biete ich inzwischen auch CSPO-Kurse an. Bei der Vorbereitung des CSPO-Kurses habe ich viele Dinge über Product-Owner-Arbeit reflektiert und neu gelernt.
- Und zum Beweis, dass ich noch nicht vollkommen Plem-Plem bin, habe ich auch etwas im Bereich außerhalb der IT gemacht. Ich habe beim Windsurfen Racejibe und Sinkerwende gelernt. OK, Racejibe geht bisher nur rechtsrum, aber das wird noch. Ich hoffe, auf einen milden und windreichen Jahresausklang.
- Und dann habe ich mir von meinem kleinen Bruder zeigen lassen, wie Brustschwimmen und Kraulen richtig funktioniert. Und siehe da: Das einzige, was ich bisher richtig gemacht habe, dass ich eine Badehose anhatte. Immerhin erklärt es, warum ich so ein schlechter Schwimmer bin. Jetzt muss ich die richtige Technik “nur” noch üben.
Damit habe ich von dem, was ich mir für das dritte Quartal vorgenommen habe, fast alles geschafft. Nur Scala habe ich mir nicht angesehen. Ich fand es dann doch spannender einfach Rails zu programmieren und aus demselben Grund werde ich wahrscheinlich auch im vierten Quartal nicht dazu kommen, mir Scala anzusehen.
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